Willkommen!

Wir freuen uns über Ihren Besuch. Wir möchten Ihnen auf diesen Seiten AGUA VIVA e.V. vorstellen.

AGUA VIVA e.V. wurde 2009 in Bad Schwartau gegründet und ist als gemeinnütziger Verein anerkannt sowie beim Amtsgericht Lübeck eingetragen.
Ziel des Vereins ist die Entwicklungshilfe, insbesondere Kinder, Jugendliche und deren Familien in Bolivien durch Bildung und Erziehung basierend auf christlichen Werten zu fördern.
Der Verein unterstützt ein Kindergarten- und Schulprojekt von OESER im Stadtviertel Villa Candelaria der Stadt Cochabamba im Zentrum Boliviens.

Wenn Sie noch Fragen haben, können Sie mit uns gerne Kontakt aufnehmen.

AGUA VIVA e.V. finanziert sich allein aus den Mitgliedsbeiträgen seiner Mitglieder und aus freiwilligen Spenden.
Wenn Sie die Projekte in Bolivien unterstützen möchten, können Sie das durch eine Mitgliedschaft oder durch Spenden tun.
Wir freuen uns über Ihre Unterstüzung!

Nothilfe und Schulbildung in CORONA-Zeiten

Seit dem 20. März herrscht in Bolivien eine strikte Quarantäne. Von dieser Ausgangssperre sind viele bedürftige Menschen betroffen. Niemand darf sein Zuhause verlassen. Einkaufen dürfen nur Erwachsene an einem bestimmten Tag pro Woche, je nach Ausweisnummer. Einkaufsmöglichkeiten gibt es nur für gewisse Stunden. Niemand darf außerhalb seiner Wohnstätte einer Arbeit nachgehen, ausgenommen Lebensmittelverkäufer oder -produzenten. Die staatliche Hilfe wurde zu spät ausgezahlt und erreichte oft die Allerärmsten nicht, denn sie haben oft keine Dokumente, die sie brauchen, um von der Bank das Geld ausgezahlt zu bekommen. Leider halten sich viele arme Menschen kaum an die Quarantäne-Vorschriften, da sie täglich für ihr Einkommen sorgen müssen und keine Reserven haben.

Obwohl in Bolivien totales Fahrverbot herrscht, konnten mit einer Sonderfahrerlaubnis Lebensmittel verteilt werden. Dank vieler Spenden wurde somit Soforthilfe für viele Familien in Not geleistet. Insgesamt wurden über 300 Lebensmittelpakete ausgeteilt. Bisher erhielten über 100 Familien auch mehrmals Lebensmittelpakete. Diese enthielten zumeist Reis, Mehl, Milchpulver, Nudeln, Tee, Speiseöl, oft auch Gemüse und Obst, sowie Toilettenpapier oder Zahnpasta.

Der Stipendienfond ermöglichte die Schulbildung unter erschwerten Bedingungen. Da die Eltern aber seit Mitte März ihren je nach sozialer Situation differenzierten Elternbeitrag nicht mehr zahlen können, ist das Fortbestehen der Schule gefährdet. Es bringt uns in Not, die Gehälter für die Lehrer auszuzahlen, die seit März nur die Hälfte ihres Gehalts erhalten.

All diesen Nöten konnte unser Kooperationspartner OESER in Cochabamba/Bolivien kurzfristig und angemessen begegnen. Mit viel Herzblut wurde den Familien in deren besonderen und teils ausweglosen Situationen geholfen.